Die Tropfen schlagen gegen das Fenster
ich sitze hier, ich bin allein
ich weiß, es kommt ein kalter Winter
ich werde lang alleine sein
Gefroren tief in meinem Herzen
der Stachel des Vergänglichen
Kristall schlägt auch nur kleine Wellen
im Brunnen der Vergessenen
Nach der Ebbe kommt die Flut
es geht mir hier nicht gut
ich wünschte, mich kann niemand sehen
Ich versuche versuche ums verrecken
die Trauer zu verstecken
So kann ich nur noch auf die Straße gehen
Denn im Regen sieht man die Tränen nicht
die Tropfen strähnen mir das Gesicht
das Wasser drückt mir auf den Mut
erloschen alle Glut
und im Regen sieht man die Tränen nicht
Ein kalter Hauch streift meine Seele
die Zeiger kleben auf der Uhr
der Kelch des Schmerzes mich verfehle
ein kleiner Traum von früher nur
Die Dunkelheit umarmt mich mehr
wie habe ich davor gesehen
das Leben liebte Dich so sehr
warum musstest Du nun gehen
Ruf Deinen Namen in die Nacht
ich habe zu viel nachgedacht
jetzt weicht das denken langsam dem Schmerz
Es reißt mich tausendfach entzwei
und niemand ist dabei
der halten kann mein weinendes Herz
Im Regen sieht man die Tränen nicht
die Tropfen strähnen mir das Gesicht
das Wasser drückt mir auf den Mut
erloschen alle Glut
und im Regen sieht man die Tränen nicht